Budgets sind begrenzt – ihrem kreativen Einsatz sind dagegen kaum Grenzen gesetzt. Wer mit seinem Budget große Wirkung erzielen will, darf sich nicht auf 08/15-Medialösungen verlassen, sondern muss ganz individuelle Wege zu seiner Zielgruppe finden und die Effektivität seiner Maßnahmen verstehen.

Am Ende des Tages geht es darum, aus den zahlreichen Optionen eine maßgeschneiderte Strategie zu formen. Ob Branding-Zielsetzung oder Performance-Marketing: Sie sollten Ihre Arbeit­geber­marke und Ihre Karriereangebote auf allen Zielgruppen relevanten Kanälen – integriert, nachhaltig und nachweislich erfolg­reich. Dabei sollte ein effizienzorientierten Planungsansatz im Vordergrund stehen, der sich an vorab definierten KPIs orientiert und entsprechend mess- und kontrollierbar ist. Und auch nach der Live-Schaltung gilt es, auf Basis detaillierter Insights zu den einzelnen Schaltungen Maßnahmen zur weiteren Optimierung der Mediamaßnahmen abzuleiten.

Media ist mehr als nur der Einkauf von Werbeflächen.

Erfolgreiche Mediaarbeit beginnt mit Einblicken in die Zielgruppen. Sie destilliert sich aus Trends und Innovationen die Mehrwerte für die Kommuni­ka­tions­arbeit bieten. Sie fördert die Interaktion zwischen Ihnen und Ihren Zielgruppen. Und all das bei einem maximal effi­zienten Einsatz Ihres Budgets. Sozusagen ‚intelligentes Investment statt Massen­einkauf’.

Kurzum: Es darf nicht darum gehen, Medien mit den besten Einkaufskonditionen auszuwählen – es geht vielmehr um die Zusammenstellung der wirkungsvollsten Kombinationen auch innerhalb der einzelnen Mediagattungen. Jedes Medium hat seine Vorzüge sowie Nachteile und wird passend zur Aufgabenstellung genutzt. Auf diese Weise entstehen clevere und gut orchestrierte Mediapläne, die Effizienz und Effektivität gewährleisten. Und da, wo Kanal und Inhalt kaum voneinander zu trennen sind, zum Beispiel im Bereich Online-Relations, sollte der konzeptionelle Inhalt gleich mit berücksichtigt werden. Damit können Sie sicherstellen, dass Medium und Content zueinanderpassen und ihre bestmögliche Wir­kung entfalten.

Auch mal nach links und rechts schauen.

Gute Mediakampagnen müssen emotionalisieren und fokussieren, sie müssen berühren und wirken – sie müssen mobilisieren. Insbesondere wenn es nicht um Produkte, sondern um Botschaften geht, gelten eigene Gesetzmäßigkeiten. Wird eine Kampagne von der Zielgruppe als besonders stimmig wahrge­nommen, so ist dies stets das Ergebnis einer langen Prozesskette. Dies bedeutet im Umkehr­schluss auch, dass Sie sich sämtliche der originären Mediaplanung vor- und nachgelagerten Prozesse im Detail anschauen sollten – auch wenn diese auf den ersten Blick kaum etwas mit Mediaplanung zu tun haben. Auf den zweiten Blick sind die Zusammenhänge aber immer erkennbar. Versprochen!